Auch in diesem Schuljahr begann Anfang September wieder ein neuer Buslotsenlehrgang, an dem 16 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs teilnahmen. An drei Trainingstagen setzten sich die Teilnehmenden unter Anleitung von Herrn Haunhorst und Herrn Gude von den Stadtwerken sowie Herrn Block von der Polizei intensiv mit verschiedenen Gefahren- und Konfliktsituationen im und am Bus auseinander. Die Schülerinnen und Schüler lernten hierbei mithilfe von Rollenspielen verschiedene Problem-Situationen einzuschätzen und angemessen zu reagieren. Sie reflektierten ihr Verhalten und erarbeiteten Handlungsalternativen sowie wichtige Grundregeln als Orientierungshilfe. Hierdurch konnten sie ihre sozialen Kompetenzen ausprobieren und erweitern, was ihnen sehr viel Spaß gemacht hat, auch wenn sie dabei manchmal ein wenig über ihren „Schatten springen“ mussten. Die Schülerinnen und Schüler waren insgesamt sehr engagiert und motiviert und hatten beim Training viele Möglichkeiten ihre Teamfähigkeit und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Coronabedingt konnten zwar bestimmte Ausbildungsinhalte, wie z.B. ein Erste-Hilfe-Kurs oder eine Besichtigung des Betriebshofs der Stadtwerke nicht stattfinden, trotzdem sind alle Teilnehmenden jetzt gut gerüstet für ihre zukünftigen Aufgaben als Buslotsen. Zum Abschluss wurden am 14. Oktober in einer kleinen Feier offiziell die Buslotsen-Zertifikate und Ausweise überreicht. Die Angelaschule bedankt sich recht herzlich bei den Stadtwerken und der Polizei, dass sie unseren Schülerinnen und Schülern in diesem Jahr wieder diese tolle Ausbildung ermöglicht haben.
Müll ist nicht nur hässlich und stinkt. Er bedroht z.B. als Plastikmüll oder giftige Substanz auch das Leben auf der Erde. Teile des Mülls sind aber auch recycelbar und können wertvolle Bestandteile für neue Produkte liefern.
Es ist schwer, sachkundig und verantwortungsvoll mit Müll umzugehen. Und bei vielen Menschen stellt sich auch die Frage, warum gerade sie selbst sich Mühe geben sollen, wenn doch auch „alle anderen“ oder zumindest viele Menschen ihre Getränkeverpackungen oder Mund-Nase-Masken nach Gebrauch einfach in die Gegend werfen.
Wir an der Angelaschule wollen es besser machen: In allen Klassenräumen der Klassen 5 – 11 wurden in den Herbstferien drei Mülleimer in den Farben Gelb, Schwarz und Blau aufgestellt. Hier soll der Klassendienst in jeder Klasse zweimal in der Woche oder nach Bedarf die Mülleimer in die entsprechenden Müll-Container auf dem Schulhof ausleeren. Es geht darum, Eigeninitiative zu zeigen, damit auch außerhalb der Klassenräume auf dem Schulhof und außerhalb der Schule Mülltrennung und Müllvermeidung keine Fremdwörter sind, sondern ganz selbstverständlich zu einem umweltbewussten und ressourcenschonenden Leben dazugehören!
Es wird möglicherweise eine Weile dauern, bis der richtige Umgang mit Müll an der Angelaschule in jeder Lerngruppe und von jedem Einzelnen zufriedenstellend umgesetzt wird. Aber: Der Weg ist das Ziel…
Ergebnisse des schulinternen Lateinwettbewerbs für die Jg 7/8
Seit 2003 führt die Fachschaft Latein an der Angelaschule fast jährlich schulinterne Lateinwettbewerbe mit großer Resonanz unter der Schülerschaft für die Latein-Sprachanfänger durch. Da wegen der Corona-Pandemie dieser Wettbewerb letztes Jahr nicht stattfinden konnte, waren nun gleich zwei Jahrgänge zur Teilnahme aufgerufen, ein interessantes Aufgabenpaket unter dem Thema „Reisen in der Antike“ zu lösen.
So mussten die Schüler*innen berühmte Reiseziele der Römer identifizieren, römischen Reise- und Transportmitteln die richtigen Bezeichnungen zuordnen, zu römische Städtenamen die heutigen Namen ermitteln und diese Städte dann in das richtige Land verorten. Ferner galt es, die von den damaligen „Bildungstouristen“ gerne besuchten „sieben Weltwunder der Antike“ aufzuspüren und die in Puzzleteilen vorliegenden Abbildungen dieser Weltwunder richtig zusammenzusetzen. Eine weitere Aufgabe bestand darin, für einen römischen Weinhändler die günstigsten Fahrtrouten auf den damals schon ausgebauten Fernstraßen für seine Weinlieferungen in weit entlegene Städte des römischen Reiches zu planen.
Es folgten zwei Aufgaben zur Lateingrammatik und zum Übersetzen mit Vokabeln aus dem Sachfeld „Reisen“, welche die Schüler*innen in der 6. Klasse bereits gelernt hatten. So konnten sie ihre im 1. Lernjahr erworbenen Lateinkenntnisse anwenden und weiter einüben. In der letzten Aufgabe ging es um römische Münzen, die für den antiken Warenhandel ein sehr praktisches Zahlungsmittel waren und später auch gerne als „Reisegeld“ mitgeführt wurden. Die Aufgabe bestand nun darin, die Namen der römischen Kaiser, die auf vier römischen Münzen zum Teil abgekürzt noch lesbar waren, herauszufinden und die Lebenszeiten dieser Kaiser zu ermitteln.
Den Teilnehmer*innen stand ein Bearbeitungszeitraum von drei Wochen außerhalb des Schulunterrichts zur Verfügung. Zur Arbeitserleichterung wurden ihnen Sachbücher, Lexika und Internetquellen in unserer Schulbibliothek bereitgestellt. Dort konnten sich die Schüler*innen auch an unsere Bibliotheksleiterin Frau Eva Blanke wenden, die mit den Aufgaben des Lateinwettbewerbs vertraut war. Die Fachlehrer der 7. Klasse, Herr Leo Schäfer, und der 8. Klassen Herr Butke und Herr Fornefeld wiesen ihre Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Lateinunterrichtes in den Umgang mit den Hilfsquellen ein und waren auch stets hilfreiche Ansprechpartner für Fragen und Probleme beim Lösen der Aufgaben.
Insgesamt haben 17 Schüler*innen teilgenommen, die sich mit viel Sorgfalt und intensiver Recherche um die richtigen Lösungen der vielfältigen Aufgaben bemüht sowie ganz hervorragende Ergebnisse erzielt haben.
Aus der Jahrgangsstufe 7, die Herr Schäfer im Fach Latein unterrichtet, belegten die Siegerplätze:
Platz: Anna Dopheide, 7a, mit 111,5 P. (von insgesamt 117 P.)
Platz: Justus Voßel, 7c, mit 103,5 P.
Platz: Justus Tinnefeld, 7a, und Felix Kolde 7c, punktgleich mit 102,5 P.
Platz: Magdalini Agapiou, 7b, mit 99 P.
Aus der Jahrgangsstufe 8, die Herr Butke und Herr Fornefeld in Latein unterrichten, belegten die Siegerplätze:
Platz: Laureen Hurek, 8a, mit 114 P. (von insgesamt 117 P.)
Platz: Noah Dierker, 8b, und Jannik Willenborg, 8b, punktgleich mit 112 P.
Platz: Jule Lorberg, 8a, mit 111 P.
Gratulamur!
Die Siegerehrung erfolgte am Donnerstag vor den Herbstferien auf dem Schulcampus im Beisein der Schulgemeinschaft durch unseren Schulleiter Herrn von der Heide zusammen mit der Organisatorin des Wettbewerbs Frau Wilken-Pott. Für die Sieger*innen gab es neben Kinogutscheinen attraktive Preise mit Bezug zur Antike, außerdem erhielten alle Wettbewerbsteilnehmer*innen als Anerkennung für ihre gelungenen Beiträge eine lateinische Urkunde und die Nachbildung einer antiken Münze.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Förderverein der Angelaschule, der all die Jahre die Finanzierung der Wettbewerbspreise unterstützt hat.
Ulrike Wilken-Pott (Aufgabenstellung und Organisation)
Lesen macht immer noch Spaß. Das war zu sehen, als die 6b in der letzten Deutschstunde vor den Ferien einen kleinen Abstecher in unsere Kloster-Bibliotheksküche machte. Dort kann man neben vielen anderen spannenden Lektüren zurzeit die Bücher des Julius-Clubs ausleihen. Dies sind aktuelle Romane, die die Kinder- und Jugendbibliothek Osnabrück uns in der Angelaschule alljährlich im Herbst eine Zeitlang zur Verfügung stellt. Eine konkrete Aufgabe gab es nicht. Die Mischung aus den Büchern und der Atmosphäre unserer Bibliothek genügte, um freiwillig ans Lesen zu kommen: Alle stöberten neugierig in den Regalen und begannen, in ein Abenteuer ihrer Wahl einzutauchen. Oder sich mit einem Sachbuch neue Welten zu erschließen. Das eine oder andere Buch wurde schließlich für die Ferien ausgeliehen.
Analoge Bücher sind in digitalen Zeiten out? Für die 6b auf keinen Fall!
Frau Ulrike Wilken-Pott, die im Sommer in den Ruhestand verabschiedet wurde, schenkte der Schule neben Materialien für ihre Fachgruppen Latein und Sport auch einen Gutschein für einen roten Holunder.
Der Holunder hat einen festen Platz in der Naturheilkunde und ist auch in der Mythologie von Bedeutung. Seit alters her ist Holunder der Strauch der Frau Holle, also Hulda, der Erdgöttin, geweiht. Früher glaubten die Menschen, dass ein Holunderstrauch vor bösen Geistern und Dämonen schützen könne. Fest steht, dass Saft aus Holunderbeeren viele Vitamine und andere gesundheitsfördernde Stoffe enthält. Fest steht aber auch, dass – wenngleich der Strauch, den uns Ulrike Wilken-Pott geschenkt hat, schon ziemlich groß ist – es wohl noch etwas dauern wird, bis er so viele Früchte trägt, dass sich das Entsaften lohnt.
Die Pflanzzeit und eine günstige Gelegenheit sollten abgewartet werden – nun also wurde der rote Holunder von der Stifterin persönlich gepflanzt. Er steht jetzt am Rand der Streuobstwiese, wird wachsen und gedeihen und im Frühjahr rosa Blüten und im Herbst dunkelrote Früchte tragen.
Endlich durften die Geograph*innen der Angelaschule wieder ihrer Lieblingsdisziplin nachgehen: Exkursionen. Im Oktober machten sich alle Erdkundekurse der Q1 und Q2 früh morgens auf den Weg zu einer vom Regionalverband Ruhr geführten Tour zum Thema „Strukturwandel im Ruhrgebiet“. Begleitet wurden sie dabei von Frau Köster, Frau Unland, Herrn Roer und Herrn Leufke.
Der erste Standort war das UNESCO-Welterbe Zollverein, laut eigenen Angaben „die schönste Zeche der Welt“. Hier konnten wir die Industriegeschichte an einem Ort entdecken, der wie kein zweiter für Superlative steht: die einst größte und leistungsstärkste Steinkohlezeche der Welt und größte Zentralkokerei Europas. Beeindruckend waren besonders gigantische Maschinen, Transportbänder, Förderwagen, Bunker und Trichter, die für eine bewegte Industriegeschichte stehen. Auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kumpel und Koker sowie die Auswirkungen von Rationalisierung und Stillegung und das Alltagsleben in der Zechensiedlung wurden uns eindrücklich von zwei Exkursionsführerinnen vom Regionalverband Ruhr nähergebracht.
Der zweite Standort war der Tetraeder in Bottrop. Diese Landmarke, auf einer ehemaligen Halde gelegen, mit einer 38m hohen Aussichtsplattform bot uns zunächst nur einen trüben Ausblick über das Ruhrgebiet, da er komplett in Nebel gehüllt war. Dennoch konnten wir die neuen Nutzungsformen der Tafelberghalde als Naherholungsgebiet und das touristische Potenzial sofort erkennen: Eine besondere Vegetation und Tierwelt, die für Wochenendausflügler und Nachbarn aus der Umgebung interessante Freizeitmöglichkeiten bietet. Und wer hätte schon gedacht, dass es einen Revierförster gibt, der sich speziell um die Halden kümmert?
Auf erstaunlich durchlässigen Straßen schnellten wir sodann zum CentrO in Oberhausen. Im Geographenschritt erkundeten wir zunächst das Gelände der Landesgartenschau, überquerten die Emscher, um sodann auf dem ehemaligen Industriegelände der Gutehoffnungshütte, das zuletzt der Thyssen AG gehörte zu erforschen. Beeindruckend an Europas größtem Einkaufs- und Freizeitzentrum waren besonders die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, da neben dem Shopping unter anderem das SEA LIFE Ozenarium, ein Aquapark, CineSTar und vielfältige Gastronomieangebote zum Verweilen einladen.
Ein weiteres Highlight der Exkursion bildete zum Abschluss das Erklimmen des Hochofens im Landschaftspark Duisburg Nord. Nicht umsonst wurde der Landschaftspark von der Zeitung Guardian unter die Top Ten der interessantesten Parks weltweit gekürt. Auch hier sind die heutigen Nutzungsmöglichkeiten vielfältig: Kilometerlange Kletterstrecken, Tauchmöglichkeiten und ein begrünter Ringweg zum Joggen und Radfahren. Aus dem Bus konnten wir auf dem Rückweg noch einen Blick auf den Duisburger Hafen werfen, Europas größtem Binnenhafen. Auf der Zugverbindung, die hier startet, verkehren inzwischen mehr als 60 Züge wöchentlich nach China, deshalb spricht man hier von der „Neuen Seidenstraße“.
Insgesamt konnten wir erkennen, dass der Strukturwandel im Ruhrgebiet immer noch in vollem Gange ist, aber der Bedeutungsrückgang der Montanindustrie auch neue Chancen und Perspektiven eröffnet, die sich in vielen neuen Technologiezentren, Startups und neuen Kulturräumen, also einem völlig neuen Image zeigen.
Weitere Impressionen gibt es in der Galerie zu bestaunen.
Endlich wieder ein abendfüllendes Konzert mit drei Big Bands
Am vergangen Samstagabend, den 02. 10.2021, gab es nach langer Pause (bedingt durch Corona-Bestimmungen) endlich mal wieder ein abendfüllendes Konzert in der Aula der Schule.
Die Begeisterung darüber war allen drei Jazzbands deutlich anzumerken und auch die Zuschauer wurden durch die schwungvolle Musik mitgezogen und forderten immer wieder Zugabe. Neben der Big Band der Angelaschule konnten das JugendJazzOrchester NRW und „Wind Machine“ alle in ihren Bann ziehen. Bei „Wind Machine“ handelt es sich um die Auswahl der besten „Jungjazzer*innen“ Niedersachsens, die sich in der Trägerschaft des Landesmusikrates befindet und aktuell auch mehrere Angela-Mitglieder in ihren Reihen hat: Simon Plümer (Trompete), Linus Plümer (Posaune), Lena Lorberg (Kontrabass und E-Bass) sowie Mats Schulte (Saxophon), der bei „Wind Machine“ zum Baritonsaxophon-Spieler wurde.
Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit wurden aber nicht nur die Grenzen der Bundesländer symbolisch aufgelöst, sondern auch unterschiedliche Musikrichtungen miteinander verbunden: Beide Landesbigbands pflegen und verbreiten das kompositorische Schaffen aus ihren Ländern. So kamen in ihren Programmen Werke aktueller und ehemaliger Mitglieder zu Gehör. Die Auswahl der vorgetragenen Werke spannte sich von den traditionellen Bigbands eines Count Basie oder Duke Ellington bis zu modernen Stücken hiesiger Komponisten, die auch schon oft bei den Orchestern als Dozenten und Dirigenten eingeladen waren, u.a. jeweilige Beethoven-Interpretationen der drei Dirigenten des JJO NRW.
Was bei beiden Besucherbands immer wieder betont wurde, war die Freude über die Möglichkeit, an diesem Abend in dieser Formation spielen zu können, und die hohe Qualität der gastgebenden Band.
Wir freuen uns auf weitere schöne Abende wie diesen! Impressionen des Konzertes sind in derGaleriezu finden.
Einführungstage der iPads in den Jahrgängen 7, 8, 9 und 10
Die iPads sind da! An vier Tagen wurden sie nun jeweils in den Jahrgängen 7, 8, 9 und 10 eingeführt. In den ersten beiden Stunden fand im Klassenverband die Ersteinrichtung der Geräte statt und es wurden grundsätzliche Aspekte thematisiert wie die Nutzungsordnung, die Dateibenennung und die anzulegende Ordnerstruktur. Während eines jahrgangsübergreifenden Stationslaufes in den drei darauf folgenden Stunden erfuhren die Schüler*innen vieles zu den Themen Kontrollzentrum/Einstellungen, Gesten/Tastaturkürzel, Safari/Multitasking, Kamera/Fotos, Kalender/Erinnerungen und Dokumente speichern. In der sechsten Stunde konnten die Schüler*innen im Klassenverband ein Feedback zu dem Einführungstag geben, in einem Kahoot-Quiz ihr erlerntes Wissen unter Beweis stellen und noch offene Fragen stellen.
Nach diesem gemeinsamen Start freuen wir uns nun auf die neuen und vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz der Geräte im Unterricht ergeben.
Hier ein paar Feedback-Stimmen aus dem Jg 7. Weitere Eindrücke von den Einführungstagen sind in unserer Galerie zu finden.
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