In der letzten Woche machten sich alle vier fünften Klassen jeweils einen Vormittag zu Fuß auf den Weg zur Nackten Mühle. An diesem wunderbaren Ort mitten in der Natur konnten die Kinder bei Spielen, Gruppenaufgaben und einem gemeinsamen Picknick einen großen Schritt in Richtung gelingender Klassengemeinschaft tun: Wie organisiert man sich beispielsweise, wenn 31 Menschen mit (pro Schwung) jeweils acht Füßen oder mehr auf die andere Seite eines Seils laufen müssen? Neben den Lehrer:innen haben auch die Pat:innen den Vormittag begleitet. Sie waren eine große Unterstützung bei der Durchführung. Herzlichen Dank euch und dem Team der Nackten Mühle für vier schöne Kennenlerntage!
Ukrainische und deutsche Schüler:innen treffen sich in Polen
Nach unserem ersten Kennenlernen im Januar in Osnabrück war die Freude über das Wiedersehen groß: Für sechs Tage trafen sich Schüler:innen aus Ivano-Frankivsk und der Angelaschule Osnabrück in Polen. In einer kirchlichen Begegnungsstätte in Pliszczyn, in der Nähe von Lublin, verbrachten zehn ukrainische und acht deutsche Schüler:innen gemeinsam mit insgesamt vier Lehrer:innen aus der Ukraine und Deutschland eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Zeit.
Von Anfang an war die Begegnung von einer herzlichen und offenen Atmosphäre geprägt. Schnell wurde deutlich, dass aus dem ersten Treffen im Januar bereits Verbindungen entstanden waren, an die nun angeknüpft werden konnte. Unternehmungen, Gespräche und die Arbeit an unserem Projekt „Past – Present – Possibilities“ boten zahlreiche Gelegenheiten, sich noch besser kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und über unterschiedliche Erfahrungen ins Gespräch zu kommen.
Ein besonders eindrücklicher Programmpunkt war der Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Majdanek. Die unmittelbare Nähe zu den Orten, an denen die Nazis unvorstellbare Verbrechen begingen, machte die Schüler:innen betroffen. Der Besuch war eine wichtige und besondere Erfahrung für alle.
Auch Lublin lernten wir bei einer Stadtführung kennen. Besonders die historische Altstadt mit ihrem Rathaus kam bei den Schüler:innen gut an. Ein Höhepunkt der gemeinsamen Tage war die Fahrt nach Warschau. Mit einem Stadtführer erkundeten wir zunächst gemeinsam die polnische Hauptstadt. Anschließend hatten die Schüler:innen Gelegenheit, die Stadt in kleinen Gruppen auf eigene Faust zu entdecken und polnische Spezialitäten zu probieren.
Neben den gemeinsamen Ausflügen blieb auch viel Zeit für Begegnungen und gemeinsames Miteinander. Die Unterkunft organisierte für unsere Gruppe zwei Grillabende mit Lagerfeuer. Diese ungezwungenen Momente wurden zu schönen Erlebnissen, wodurch neue Freundschaften entstanden, die hoffentlich über die sechs Tage in Polen hinausreichen werden.
Ein besonderer Dank gilt der PASCH-Initiative, die unsere Begegnung finanziell unterstützt und damit diese wertvolle internationale Erfahrung ermöglicht hat.
Vor vollbesetzter Aula, teils Schüler:innen im wahlberechtigten Alter, teils interessierte Bürger:innen aus den umliegenden Stadtteilen, stellten gestern Abend die Osnabrücker Oberbürgermeisterkandidat:innen ihre grundlegenden Positionen mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl vor. Moderiert von Dr. Christof Haverkamp sprachen Katharina Pötter (CDU), Robert Alferink (SPD) Volker Bajus (Grüne), Oliver Hasskamp (FDP), Prof. Dr. Thomas Groß (Linke) und Thorsten Wassermann (AfD) über Themen aus den Bereichen Verkehr, Wohnung, Klima und Bildung: Aspekte wie umweltfreundliche, aber gleichzeitig bezahlbare innerstädtische Mobilität und sozialem Wohnungsbau kamen ebenso zur Sprache wie der Umgang mit den sogenannten „Grünen Fingern“ und die Neugestaltung von Neumarkt und Johannisfreiheit. Zuvor von Besucher:innen notierte Fragen brachten Felix Schiermeyer, Jahrgang 13, und Luca Buchwald, Jahrgang 12, ein.
Das Publikum würdigte die Veranstaltung ausnahmslos als gelungen. Eine Schülerin der 8. Klasse meinte: „Ich finde es sehr erstaunlich, wie fair die Politiker miteinander umgegangen sind.“ Mit Bezug darauf unterstrich Herr Dr. Stich die Verpflichtung der Kandidatinnen und Kandidaten als Rollenvorbilder. Es sei wichtig für die Schüler:innen, die Personen, die in der Kommunalpolitik agieren, hautnah zu erleben, gleichzeitig aber auch die Komplexität der besprochenen Themen wahrzunehmen.
Dieser Einschätzung schloss sich Christian Koltermann, Fachobmann Politik-Wirtschaft und federführender Organisator der Podiumsdiskussion, an: Es sei „ein wichtiger Teil der politischen Bildung, derartige Podiumsdiskussionen inhaltlich vorzubereiten, die Kandidat:innen persönlich zu erleben und im Anschluss daran die Veranstaltung zu reflektieren. Eine weitere Gelegenheit, einen demokratischen Dialog in der Angelaschule zu erleben, besteht am Donnerstag, den 03.09.26 um 19 Uhr, wenn sich die Wallenhorster Bürgermeisterkandidat:innen den Fragen von Moderation und Publikum stellen.
Kurz vor den Sommerferien ging es morgens noch vor regulärem Öffnungsbeginn mit den beiden Kunst-Leistungskursen direkt ins Paula Modersohn-Becker Museum, wo wir zu einer Führung mit Workshop begrüßt wurden. So ergab sich nicht nur die Gelegenheit, ganz ungestört die ausdrucksstarken Werke einer Künstlerin kennenzulernen, die ihrer Zeit weit voraus war, sondern auch erste Impulse zu sammeln, die uns das Thema „Mutter und Kind“ näherbrachten, welches uns im neuen Kurshalbjahr noch intensiver beschäftigen wird.
Nach einer ausgiebigen Pause, die in Kleingruppen individuell im Schnorr-Viertel, an der Schlachte oder beim legendären Pizzabäcker verbracht wurde, ging es dann gleich weiter zum nächsten Ziel.
Im Museum Weserburg hat uns eine sympathisch-fachkundige Workshopleiterin die Ausstellung „So wie wir sind“ mit vielfältigen Perspektiven auf die Gegenwart nähergebracht und wir haben uns im praktisch-dialogischen Workshop mit spannenden Fragen unserer Zeit auseinandergesetzt.
Ein toller Tag, ganz im Zeich(n)en der Kunst, der von Frau Hicke und Frau Riesenbeck begleitet wurde.
Herzliche Grüße aus der „goldenen Stadt“ Prag. Drei Klassen des Jahrgang 13 erkunden zur Zeit auf ihrer Studienfahrt die tschechische Hauptstadt, die neben ihrer beeindruckenden Architektur vielfältige anregende Erlebnisse für junge Menschen bereithält.
Als überparteiliche Gastgeberin lädt die Angelaschule an zwei Abenden alle Bewerber:innen für das Amt des Oberbürgermeisters in Osnabrück bzw. des Bürgermeisters in Wallenhorst ein und bietet so die Gelegenheit, diese persönlich kennenzulernen.
Neben den Fragen der Moderation wird auch das Publikum die Möglichkeit haben, eigene Anliegen und Fragen einzubringen. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, die unterschiedlichen Positionen sichtbar zu machen und den Wählerinnen und Wählern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die bevorstehende Wahl zu bieten.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Angelaschule freut sich auf zahlreiche Gäste aus der Region sowie auf einen informativen und fairen Austausch über die Zukunft von Osnabrück und Wallenhorst.
Am Freitag feierten wir in der Klosterkirche die Einschulung von 123 Mädchen und Jungen.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand ein Wort aus dem biblischen Buch Josua: Sei mutig und stark! Was das bedeuten kann, wurde deutlich an einer Philosophin unserer Zeit: Pippi Langstrumpf. Sie ist ihren eigenen Weg gegangen – mutig, stark, zur Freude auch der anderen und niemals auf Kosten der Schwächeren. Genau das wünschen wir unseren neuen Schüler:innen und den vier Klassengemeinschaften, die nun miteinander unterwegs sind.
Den feierlichen Rahmen der Einschulung setzte die Bläserklasse 6A mit zwei toll gespielten Arrangements zum Te Deum von Charpentier und natürlich zur Filmmelodie von Pippi Langstrumpf.
Mit reichlich Spielmaterial für die Pause, das von der Schülervertretung und dem Förderverein überreicht wurde, konnten die Klassen dann mit ihren Pat:innen aus dem Jahrgang 9 und ihren Klassenlehrer:innen Simone Kassenbrock (5A), Stefanie Riehemann (5B), Gerrit Bodde (5C) und Gabi Sommer (5D) in den ersten Angela-Schulmorgen starten.
In den nächsten Wochen wird es viel Neues zu entdecken geben. Namen wollen gelernt, Räume gefunden und Instrumente gewählt werden. Pippi hätte sich mit Neugier und großer Zuversicht in das Abenteuer Angelaschule gestürzt: „So haben wir das noch nie gemacht. Deshalb geht es sicher gut!“.
Wir sind uns sicher, dass euch das auch gelingt. Herzlich willkommen, liebe neue Angelaner:innen!
Beim Gottesdienst zum Schuljahresanfang haben wir uns mit Sorgen und Wünschen beschäftigt.
Wäre es nicht schön, wenn unsere Sorgen wie Seifenblasen zerplatzen könnten? Wäre es nicht schön, wenn unsere Wünsche schillernd und schön wie Seifenblasen ungeahnte Höhen erreichen könnten?
Im Glauben dürfen wir darauf vertrauen, dass wir unsere Sorgen- und Wünscheseifenblasen nicht allein tragen. Wir dürfen sie vor Gott tragen – das, was uns belastet, und das, was uns Hoffnung gibt.
So haben wird diesen Gottesdienst mit Seifenblasen und Gott gefeiert. Wir haben unsere Sorgen und Wünsche vor Gott gebracht, in der Hoffnung, dass Gott bei uns ist und uns in jeder Situation beisteht und hilft.
Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Schuljahr! Schön, dass ihr wieder da seid!
Zum Abiturjubiläum 2026 trafen sich 40 Abiturientinnen des Jahrgangs 1981 im Spitzboden der Lagerhalle, um gemeinsam diesen Anlass zu feiern.
In Erinnerung an die Abiturzeit1981schreibt die ehemalige Schülerin Beate Kopmann:
„An Selbstbewusstsein fehlte es uns nie. Was wir neben dem normalen Schulalltag immer gut konnten: Feiern. Und deswegen haben wir uns am letzten Schultag 1981 erst einmal selbst ein Denkmal gesetzt: in Form eines Obelisken. Der Kunst-Leistungskurs zeigte dabei seine Fähigkeiten. Und natürlich wehte neben dem Obelisken eine Fahne mit der Aufschrift ‚Abi 81‘.“
Interessant erscheint es, dass im letzten Jahrgang erstmals wieder eine Fahne als Abschiedsgeschenk gewählt wurde und so die Kontinuität der Verbundenheit der Abiturientia früher und heute gleichermaßen zum Ausdruck gebracht wurde.
„Für die meisten von uns war die Schule eine schöne Zeit. Zeit für Freundschaft, Zeit zum Träumen. Ja – und auch Zeit zum Lernen. Mit unseren Kenntnissen waren wir gut gerüstet für Studium oder Ausbildung, was damals für Mädchen noch nicht selbstverständlich war, und sind gut durchs Leben gekommen. Inzwischen sind die ersten von uns schon in Rente oder Altersteilzeit. Mädels, wie die Zeit vergeht …Fast ein halbes Jahrhundert, das nahezu spurlos an uns vorbeigegangen ist. … Sich nach dem Abi nicht aus den Augen zu verlieren, war uns wichtig. Aus regelmäßigen Treffen von acht bis zehn Frauen erwuchs das Orga-Team für gemeinsame Jubiläumsfeste.
Nachdem beim 40-jährigen Jubiläum auch alle ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer in die Aula der Angelaschule eingeladen waren und Führungen durch Schule und Park stattfanden, feierten die Ehemaligen nach 45 Jahren im etwas kleineren Kreis von ca. 40 Frauen. Susanne Reinartz, die bis vor kurzem als Lehrerin an der Angelschule gearbeitet hat, erinnerte mittels einer PowerPoint-Präsentation an „Kloster, Schule und Park – früher und heute“. Und tatsächlich: Manches ist geblieben. Die Brücke über den Teich zum Beispiel war schon 1903 ein beliebtes Fotomotiv.“
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In fünf Jahren steht bereits das Goldene Jubiläum an. Neben geplanten Zwischentreffen wird das Vorbereitungsteam des Jahrgangs 1981 bis dahin ein ganz besonderes Event planen. Denn: Ideen gibt es schon viele und wir haben immer noch Spaß am Feiern und vor allem mehr Zeit.
Die Schüler:innen der Jahrgänge 11 und 12 der Angelaschule besuchten die IdeenExpo in Hannover – Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften. Dort konnten sie zahlreiche Mitmachangebote ausprobieren, spannende Experimente erleben und sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in unterschiedlichsten Berufsfeldern informieren.
Die IdeenExpo bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Zukunftsthemen nicht nur kennenzulernen, sondern selbst zu entdecken. Ob Künstliche Intelligenz, nachhaltige Technologien oder moderne Ingenieurwissenschaften – an den zahlreichen Ständen erhielten die Schüler:innen vielfältige Einblicke in Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, Berufe und Tätigkeiten direkt auszuprobieren. „Auf der IdeenExpo konnte ich verschiedenste Berufe im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich kennenlernen. Die Möglichkeit, alles durchs Mitmachen auszuprobieren, hat mir sehr gefallen. Besonders spannend fand ich, Arbeitsaufgaben in einer virtuellen Realität zu erledigen“, berichtet Bennet. Sein Fazit: „Der Besuch hat sich definitiv gelohnt.“
Auch Frederike und Anna zeigten sich begeistert von der Vielfalt der Angebote: „Es gab vielfältige Angebote an den Ständen, bei denen man Aktivitäten ausführen konnte und gleichzeitig das Unternehmen kennengelernt hat. Beispielsweise haben wir Erdbeermarmelade und Milchshakes selbst gemacht, die wir mit nach Hause nehmen durften. Generell konnte man viele Sachen gewinnen, wie zum Beispiel beim Stationslauf der Polizei.“
Ein Wunsch für zukünftige Besuche kam ebenfalls von Bennet: „Mir hat es sehr gefallen auf der IdeenExpo, auch wenn man beim nächsten Mal etwas mehr Zeit einplanen sollte.“
Ein herzliches Dankeschön gilt der Stiftung NiedersachsenMetall, die die Exkursion zur IdeenExpo finanziell unterstützt und so den Schüler:innen den Besuch dieses besonderen Zukunftsevents ermöglicht hat.
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