Politik-Wirtschaft-Leistungskurs besucht die GMH-Gruppe

Der Politik-Wirtschaft-Leistungskurs des 12. Jahrgangs besuchte die GMH-Gruppe in Georgsmarienhütte und erhielt spannende Einblicke in die moderne Stahlproduktion sowie die Herausforderungen einer nachhaltigen Industrie.

Zu Beginn wurden die Produkte und die Kreislaufwirtschaft der GMH-Gruppe vorgestellt. Darüber hinaus lernten die Schüler die klassischen Wege der Stahlherstellung kennen und erfuhren, welche Maßnahmen das Unternehmen zur Reduktion von CO₂-Emissionen ergreift. Besonders interessant war dabei der Transformationspfad der GMH-Gruppe hin zu einer klimafreundlicheren Produktion sowie die Bedeutung der Stromkosten für die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie. So erfuhren die Schüler:innen beispielsweise, dass der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Stahl bei rund 400 Kilogramm pro Jahr liegt – im Vergleich zu etwa 65 Kilogramm Kartoffeln.

Bei einer Besichtigung der Produktion konnten die Teilnehmenden den Weg des Stahls vom Elektrolichtbogenofen bis zum fertigen Stab verfolgen. Die Exkursion knüpfte unmittelbar an die Unterrichtseinheit zu umweltpolitischen Instrumenten und deren Bewertung an und bot zahlreiche Möglichkeiten, Fragen an den Unternehmensvertreter vor Ort zu stellen.

Der Besuch ermöglichte es, wirtschaftliche, ökologische und politische Aspekte der industriellen Transformation praxisnah kennenzulernen. Carolin zieht ein positives Fazit: „Der Besuch im Stahlwerk war eine sehr bereichernde Exkursion, die mir einen guten Rundumblick über das Stahlwerk ermöglicht hat. Besonders fasziniert hat mich der Blick hinter die Kulissen der Produktion, der gezeigt hat, welchen langen Weg der Stahl bis zum fertigen Produkt durchläuft. Sehr interessant fand ich außerdem, wie sehr das Unternehmen auf umweltfreundliche Produktionsverfahren achtet. Diese Zusammenhänge wurden von unserem Führer anschaulich und verständlich erläutert.“

„Jetzt mal in Zeitlupe oder in Roboter-Manier“

DS-Kurs unterhielt bestens mit einem bunten Potpourri aus Improvisation und kreativen Szenen-Ideen

Am Dienstag, den 16. Juni, war es endlich so weit: Wir vom Kurs Darstellendes Spiel hatten unsere Aufführung vor einem geladenen Publikum. Und um es vorweg zu nehmen: Während der gut 70-minütigen Werkschau wurde sehr viel gelacht und wir haben ein durchweg begeistertes Feedback für unsere lebhafte Darbietung bekommen.

Wir haben viele verschieden Szenen, Übungen und Spiele gezeigt um einen möglichst realistischen Einblick in unseren Unterricht bei Frau Stubbe zu zeigen – und damit das Publikum bestens unterhalten.

Das ganze vergangene Schuljahr über haben wir uns mit verschiedenen Möglichkeiten, eigene Szenen zu entwickeln, beschäftigt. Dazu haben wir mit vielen verschiedenen Regeln, Genres und theaterästhetischen Gestaltungsmitteln gearbeitet, welche die Szenen bewusst und interessant gestalten.  Ein weiterer großer Punkt in unserem Unterricht war die Improvisation. So haben wir zum Beispiel mit einem vorgegebenen Gegenstand eine Szene gespielt, ohne vorher zu wissen, was passiert. Jeder von uns ist dabei über sich selbst hinaus gewachsen und hat sich selbst von einer ganz neuen Seite kennengelernt.

Vor Beginn der Show haben wir dem Publikum einige unserer „Warm-Ups“ gezeigt und die Gäste eingeladen mit uns zu spielen. Angefangen haben wir dann auf der Bühne mit der Impro-Übung „Bilder stellen“, wobei wir nach Themenwünschen des Publikums („Hochzeit“ und „Michael Jackson“) auf der Bühne ein lebendiges Foto erstellt haben. Danach folgte „Wachsen und Schrumpfen“, eine Improvisationsübung, bei welcher Stück für Stück immer mehr Schüler:innen auf die Bühne dazukommen und sich jedes Mal eine neue Szene entwickelt. Im echten „Profi-Format“ „A spricht B spricht C“ spielten Anton, Emil und Ole auf Wunsch des Publikums „Rapunzel“ nach. Der Haken an der Sache: Die Schauspieler haben nicht die eigene Rolle gesprochen, sondern immer die einer anderen Person – ein äußerst erheiterndes Unterfangen, das vor Zuschauern riesigen Mut erfordert, da übliche  „mentale Kontrollmechanismen“ außer Kraft gesetzt werden.

Danach folgten ausgewählte Szenen, die im Unterricht entstanden sind. Zuerst gab es eine Werbung, bei welcher eine Krippe auf der Website „Krippen-im-Juni“ verkauft wurde – natürlich zu einem Sonderpreis. Danach konnten sich drei Publikumsteilnehmer als Regisseure üben: Vor Beginn der Aufführung hatten einige Zuschauer Handlungsanweisungen auf Zettel geschrieben. Diese wurden zunächst eine Minute ausgeführt und dann noch einmal durch konkrete theaterästhetische Mittel verändert, welche die Publikumsregisseure aus einem Pool von Vorschlägen auswählen durften. So wurden die Stühle in Zeitlupe verrückt, der Helm wütend aufgesetzt, der Stuhl schreiend bestiegen, die Treppe in Roboter-Manier und im Zeitraffer erklommen…

Eine weitere Szene, in der ein antiker Kompass im Mittelpunkt stand, wurde nach Publikumswünschen verändert: Dabei bekamen Jara, Tabea und Malte je ein neues Gefühl zugewiesen (traurig, aggressiv, betrunken) und ließen damit völlig spontan eine veränderte Szene entstehen – dies gelang ihnen sehr überzeugend und amüsant.

Anschließend folgten Szenen mit verschiedenen Genres (Abenteuer, Fantasy, Kindersendung) sowie Szenen, welche auf einen Monolog aus Büchners Leonce und Lena aufgebaut wurden. Es wurde deutlich, wie unterschiedlich Szenen sein können, auch wenn sie dieselben Voraussetzungen haben. Dies war auch beim letzten Szenenblock zu sehen, bei welchen wir 5 Kriterien benutzten (u.a. etwas Gesungenes, 10 Sekunden lachen, eine Tätigkeit, die 15 Mal ausgeführt wird…), um daraus Szenen zu entwickeln. Jede dieser Szenen hatten eine komplette andere Handlung unterschiedliche Verläufe – am Ende mündete das Highschool-Drama um eine große Liebe in einer beschwingten Choreografie, bei der noch einmal die ganze Gruppe zu „Die Tasse Kaffee“ auf der Bühne stand und die Zuschauer bestens gelaunt in den Abend entließ. Ein gelungener Abend, dem anzumerken war, was Malte Rüsel als Abschlusswort ans Publikum richtete „Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir sind froh, dass wir dieses Fach an der Angelaschule belegen dürfen!“.

Weitere Impressionen dieses Abends finden sich in unserer Galerie.

Kamerun-Abend der „Unsere-Welt-AG“

Die „Unsere-Welt- AG“ hat am 11. Juni einen ganz besonderen, interessanten und vor allem leckeren Abend rund um Kamerun veranstaltet.

Im Johannes-Prasseck-Haus haben wir zusammen viele verschiedene kamerunische Gerichte ausprobiert wie z.B. gebratene Kochbananen, Bohnen und Spinat mit Erdnussbutter. Außerdem haben wir viel über Kamerun selbst gesprochen und gelernt. Besonders spannend waren die Aktionen im Zusammenhang mit der „Fastenaktion 2026“ von Misereor. Bei diesen Aktionen geht es darum, das Potenzial und die Stärken von Jugendlichen in Kamerun zu stärken.

Wir haben dabei viel Neues erfahren, Spaß gehabt und freuen uns auf das nächste Mal.

„Du bist gut genug“ – Feierliche Verabschiedung unseres Abiturjahrgangs

Mit zwei ganz unterschiedlichen, aber gleichermaßen stimmungsvollen Veranstaltungen verabschiedete die Schulgemeinschaft den diesjährigen Abiturjahrgang.

Am Mittwoch sorgte der Abiturjahrgang mit seinem Abi-Gag trotz hochsommerlicher Temperaturen für beste Stimmung auf dem Schulgelände. Lehrer und Schüler traten bei unterhaltsamen Spielen gegeneinander an. Ob beim Steckenpferdreiten, Tanzwettbewerb oder verschiedenen Ratespielen – der Spaß stand für alle Beteiligten im Mittelpunkt und machte den Vormittag zu einem gelungenen gemeinsamen Erlebnis.

Am Donnerstag, 25. Juni, folgte die offizielle Verabschiedung des Jahrgangs unter dem Motto „Abiletten – mehr Streifen als Punkte“. Den Auftakt bildete eine Wort-Gottes-Feier in der Christus-König-Kirche, die gemeinsam von Kimm Herlyn und Andrea Tüllinghoff sowie Abiturient:innen gestaltet wurde. Unter dem Leitgedanken „Auf dem Weg“ blickten die Schüler:innen auf ihre Schulzeit zurück und erinnerten an die Spuren, die diese Jahre in ihrem Leben hinterlassen haben. Besonders eindrucksvoll blieb das Fazit von Kimm Herlyn: „Du bist gut genug.“

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Schüler:innen des Abiturjahrgangs begleitet. Ein besonders stimmungsvolles Zeichen setzte das gemeinsame Entzünden von Kerzen am Ende des Gottesdienstes: Jede Abiturient:in sowie die Seminarfachlehrkräfte erhielten eine Kerze, sodass zum Abschluss ein beeindruckendes Lichterbild entstand.

Im Anschluss versammelten sich alle Gäste zum Festakt in der Aula der Angelaschule. Die sommerlichen Temperaturen stellten zwar eine Herausforderung für alle Beteiligten dar, konnten der feierlichen Atmosphäre jedoch nichts anhaben. Für den musikalischen Rahmen sorgten zunächst das Sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Frau Pfeifer und später die Big Band unter der Leitung von Herrn Sauer.

In seiner Ansprache zog der Koordinator des Abiturjahrgangs, Herr Hänsel, einen Vergleich zur aktuell laufenden Fußball-Weltmeisterschaft. Ein Spiel gehe zu Ende, ein neues beginne. Das Abitur sei wie ein Finale – mit dem entscheidenden Unterschied, dass es an diesem Tag nur Sieger:innen gebe. Die Schulzeit verglich er mit den Vorrunden eines Turniers, die Oberstufe mit einem K.-o.-Spiel, das manchmal sogar in die Verlängerung gehe. Niemand spiele jedoch allein: Eltern, Lehrkräfte, das Sekretariat und die Mitschüler seien wichtige Teamplayer auf dem gemeinsamen Weg gewesen. Welche Liga nun folge, wisse heute noch niemand. Sein Rat an den Jahrgang: an sich selbst glauben und die Freude am Spiel niemals verlieren.

Mit viel Humor ließen anschließend die Vertreter der Abiturientia – Emilian, Marieke und Merle – die gemeinsame Schulzeit Revue passieren. Persönliche Anekdoten und Insider sorgten für viele Lacher, bevor ein emotionales „Senior Sign Out“-Video gezeigt wurde und der Jahrgang gemeinsam auf das bestandene Abitur anstieß.

Bewegende Worte fanden auch die Elternvertreterinnen Frau Sogl und Frau Wiechert, bevor Schulleiter Herr Stich den Jahrgang verabschiedete. Er hob hervor, wie bunt und vielfältig sich dieser Jahrgang in den vergangenen Jahren präsentiert habe. Besonders in Erinnerung werde das selbst gestaltete Stickeralbum bleiben, das viele Mitglieder der Schulgemeinschaft miteinander verbunden habe. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, Unterschiede und Vielfalt anzunehmen und den Blick auf das zu richten, was Menschen verbindet.

Im weiteren Verlauf wurden besondere Leistungen gewürdigt. Neben Auszeichnungen für herausragende Ergebnisse in einzelnen Abiturfächern ehrte der Förderverein Schüler:innen, die sich in besonderer Weise für die Schulgemeinschaft engagiert hatten. Außerdem überreichte der Jahrgang sein Geschenk an die Schule: einen neuen Pinguin als Ersatz für die entwendete Figur sowie eine Spende an den Förderverein.

Ein besonderer Höhepunkt war schließlich die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse. Seminarfachweise wurden die Absolvent:innen auf die Bühne gebeten. Begleitet von eingeblendeten Kinderfotos, aktuellen Bildern und ihrer selbst gewählten Musik nahmen sie ihre Zeugnisse entgegen.

Auf dem Campus klang der Tag bei vielen Gesprächen, Begegnungen und guten Wünschen für die Zukunft in entspannter Atmosphäre aus. Weitere Impressionen dieses Tages und des Abistreichs finden sich in unserer Galerie.

Wir gratulieren allen Abiturient:innen herzlich zum bestandenen Abitur und wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute, Mut für neue Herausforderungen und Gottes Segen.

Ein erster Schritt an der Angela: Kennenlernnachmittag für den neuen 5. Jahrgang

Am Donnerstagabend haben die Abiturient:innen ihre Zeugnisse bekommen und damit Platz gemacht für die neuen Angelaner:innen, die wir am Freitagnachmittag begrüßten.

Zu solch einem schönen Anlass gehört auch passende Musik, und für die sorgte die Bläserklasse 5a mit Herrn Sauer, die der Hitze trotzte und zeigte, wie aus 30 Schüler:innen in einem Jahr eine Klassengemeinschaft werden kann.

Diese Aufgabe, miteinander auf einen guten Weg zu kommen, erwartet nun auch die vier neuen fünften Klassen. Begleitet werden sie dabei von ihren Klassenlehrer:innen Gabi Sommer (5d), Gerrit Bodde (5c), Stefanie Riehemann (5b) und Simone Kassenbrock (5a). Unterstützung bekommt jede Klasse außerdem von Pat:innen aus dem neunten Jahrgang, die die Angela gut kennen und helfen werden, dass es allen Neuen bald genau so geht.

Nachdem die Listen vorgelesen und das große „Wer mit wem-Rätsel“ damit gelöst war, verflog die anfängliche Nervosität bei den meisten Kindern ganz schnell. Bei Spielen wie „Alle die…“ konnten alle schonmal sehen, wer noch gerne Fußball spielt oder auch ein Kaninchen hat – und beim Sortieren nach bestimmten Aufgaben war erster Teamgeist gefragt.

Liebe neue Angelaner:innen! Schön, dass ihr endlich da seid. Wir heißen euch und eure Familien herzlich willkommen und freuen uns auf alles, was wir zusammen erleben werden. Jetzt wünschen wir euch aber zunächst fantastische Sommerferien – wir sehen uns zur Einschulung am 14. August!

Studienwahl testen statt rätseln

Welcher Studiengang passt zu mir? Bei der Beantwortung dieser Frage können die Studienfeldbezogenen Beratungstests (SFBT) der Bundesagentur für Arbeit helfen. Schüler:innen der Angelaschule hatten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in verschiedenen Studienbereichen wie Naturwissenschaften, Informatik, Wirtschafts-, Rechts- oder Sozialwissenschaften zu erproben.

Die Tests orientieren sich an den Anforderungen der jeweiligen Studienfächer und geben so wertvolle Hinweise für die Studien- und Berufswahl. In einem anschließenden Gespräch werden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet.

Lukas aus der Oberstufe berichtet: „Der studienfeldbezogene Beratungstest hat mir sehr Spaß gemacht, weil ich ohne Leistungsdruck mehr über meine Stärken und Schwächen herausfinden konnte. Ich würde jedem empfehlen, diesen auch zu machen, besonders, weil er mir in meiner beruflichen Orientierung geholfen hat.“

Die Tests bieten damit eine hilfreiche Möglichkeit, die eigenen Interessen und Fähigkeiten besser kennenzulernen und die Studienwahl fundierter zu treffen.

Unsere Bundesjugendspiele 2026

Beim dritten Anlauf hat es endlich geklappt

Nachdem wir die Bundesjugendspiele vorher zweimal wegen des vielen Regens absagen mussten, konnten wir am 17.06. beim 3. Anlauf einen schönen Gemeinschaftstag mit viel Spaß und sportlichem Ehrgeiz erleben. Wieder einmal kamen über 400 Schüler:innen unserer Jahrgänge 5 – 8, ca. 50 Lehrkräfte und nahezu 40 Helfer:innen, Betreuer:innen und Schiedrichter:innen (Jg. 11/12) auf dem Gelände des SSC Dodesheide zusammen, um die jährlichen Bundesjugendspiele mit Weitwurf, Weitsprung, Sprint in den Einzeldisziplinen sowie Pendelstaffelwettkampf und Fußballturnier als Klassengemeinschaft durchzuführen.

Viele weitere Impressionen der Bundesjugendspiele unserer Jahrgänge 5 – 8, mit Staffelwettkampf und Fußballturnier finden sich in unserer Galerie.

Wir haben uns wieder einmal sehr gefreut über diesen gemeinsamen Sporttag, euren tollen Einsatz und das jubelnde Anfeuern am Spielfeldrand! Das war herrlich anzuschauen!

Besonders bedanken möchten wir uns bei allen begleitenden Lehrkräften der Klassen 5 – 8, bei unserer Sporthelferklasse 11e sowie den beiden Sporttheoriekursen 12, unserem neuen Schulsanitätsdienst (11 Schüler:innen, Fr. Hoffeld/ Frau Sauer als Leitungen), dem Team und Hausmeister des SSC Dodesheide!

Wir freuen uns schon auf die Spiele im nächsten Jahr!

Eure Fachschaft Sport

Glückliche Hühner und glückliche Schüler:innen auf dem Hof Ebbeskotte

Auch in diesem Jahr hatten alle 5. Klassen wieder die Möglichkeit, den Hof Ebbeskotte in unmittelbarer Schulnähe zu besuchen und zu erkunden.

Der Hof in Lechtingen, der bereits seit vielen Generationen bewirtschaftet wird, hält Schweine, Ponys und vor allem Hühner. Derzeit sind allerdings keine Schweine zu sehen, da die Ställe umgebaut werden. Künftig sollen die Tiere dort mehr Platz, zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Auslauf im Freien erhalten.

Dafür gibt es auf dem Hof fast 2.000 Hühner, die in zwei mobilen Ställen untergebracht sind und tagsüber viel Auslauf im Freien haben. Schutz finden sie unter eigens dafür angepflanzten Bäumen. Die Hühner waren für die Schüler:innen das besondere Highlight: Sie durften nicht nur die Eier, die über ein Förderband von den Hühnern zur Sortierstelle transportiert werden, sortieren und stempeln, sondern auch einige Hühner auf den Arm nehmen und streicheln.

Ein Gang über die Felder, auf denen das Futtergetreide angebaut wird, rundete den Besuch ab. Dort konnten die Kinder die verschiedenen Pflanzen kennenlernen und teilweise sogar probieren.

Insgesamt erhielten die Schüler:innen einen interessanten und motivierenden Einblick in die landwirtschaftliche Praxis. So wurde das im Erdkundeunterricht erworbene Wissen zum Thema Landwirtschaft anschaulich und sinnvoll ergänzt.

Wir bedanken uns herzlich beim Hof Ebbeskotte für die Führungen mit allen vier Klassen des 5. Jahrgangs.

Demokratieprojekt des Osnabrücker Theaters

Im Rahmen des Demokratieprojekts „Demokratie in Aktion“ des Osnabrücker Theaters setzten sich drei Klassen der Angelaschule vier Schulstunden lang mit demokratischen Werten und Grundrechten auseinander.

Die Schüler:innen überlegten unter anderem, welche fünf Werte ihnen persönlich besonders wichtig sind, und tauschten sich darüber aus. Anschließend beschäftigten sie sich mit den im Grundgesetz verankerten Werten wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung und Menschenwürde.

In Rollenspielen und kurzen Improvisationen stellten die Gruppen Situationen dar, in denen Grundrechte verletzt werden, und reflektierten gemeinsam deren Bedeutung für unser Zusammenleben. So wurden demokratische Werte und Prinzipien auf anschauliche Weise erfahrbar.

Das Projekt zeigte, wie wichtig Demokratie, Respekt und Vielfalt für eine offene Gesellschaft sind.

Wiedersehen mit Freunden aus Michigan

Blue Lake Choir zu Gast an der Angelaschule

Herzliche Einladung zum Konzert des International Blue Lake Choir am Dienstag, 30. Juni 2026, um 19.00 Uhr in der Klosterkirche Sankt Angela. Der Eintritt ist frei.

Der Konzertabend findet im Rahmen des Besuchs des Chores bei den Musikensembles der Angelaschule statt. Nachdem die beiden Ensembles der Schule im Jahr 2024 auf Konzertreise in den USA zu Gast waren, kommt es nun zu einem freudigen Wiedersehen in Osnabrück.

Mit diesem Gegenbesuch wird die inzwischen mehr als 20-jährige Partnerschaft zwischen dem Blue Lake Fine Arts Camp in Michigan (USA) und der Angelaschule fortgesetzt. Die Gäste und Gastgeber freuen sich darauf, diese besondere musikalische Verbindung gemeinsam mit dem Publikum zu feiern.