Über Jahrgänge und Schulformen hinweg voneinander lernen: Rhetoriktraining an der Angelaschule

Treffsicher argumentieren, Blickkontakt gezielt einsetzen, die eigene Stimme gezielt und bewusst nutzen sowie durch Körpersprache Präsenz zeigen – mit diesen Elementen wirkungsvoller Kommunikation beschäftigten sich Schüler:innen der Klasse 8d sowie der Kurse DE1 und PO1 (Jahrgang 12) unter Leitung von Herrn Koltermann und Frau Blaschke im Rahmen eines Rhetorikworkshops. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur theoretische Grundlagen, sondern vor allem praktische Übungen.

Unterstützt wurden die Teilnehmenden von vier Schülerinnen der Thomas-Morus-Schule: Carla und Djellza (9a) sowie Luna und Elisa (9b). Die Neuntklässlerinnen hatten selbst mit ihrem Deutschkurs am Workshop teilgenommen und konnten ihre Erfahrungen nun an andere Lernende weitergeben.

In kleinen Gruppen arbeiteten die Schüler:innen gezielt an ihrem sprachlichen Ausdruck und ihrer Körpersprache. Eigene Redebeiträge wurden in einem geschützten, bewertungsfreien Rahmen erprobt, reflektiert und anschließend gemeinsam weiterentwickelt. Alle Teilnehmenden gingen sehr offen mit den Rückmeldungen von Lehrkräften sowie Mitschüler:innen um und ließen zahlreiche Anregungen unmittelbar in ihre Präsentationen einfließen.

Durch die Unterstützung der erfahrenen TMS-Schülerinnen konnte in besonders kleinen Lerngruppen gearbeitet werden. Dies ermöglichte eine individuelle Begleitung und bot den Schüler:innen die Gelegenheit, ihre rhetorischen Fähigkeiten intensiv zu trainieren.

Nico Krone, Jahrgang 12, fasst zusammen: „Die im Workshop erlernten Fähigkeiten sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Auch wenn ich anfangs sehr skeptisch war und ein bisschen Angst vor zu viel Theorie hatte, haben wir den Tag mit viel Praxis und in Kleingruppen verbracht, sodass jeder sein individuelles Feedback bekommen konnte. Zu spät kann so etwas auf keinen Fall sein, da man diese Fähigkeiten auch außerhalb der Schule sehr gut gebrauchen kann. Jedoch hätte ich den Workshop vor ein paar Jahren schon noch besser gebrauchen können, da den Schülern in der Schule immer gesagt wird, dass sie Präsentationen halten sollen, jedoch liegt nie wirklich der Fokus darauf, WIE man letztendlich ein Referat oder eine Präsentation wirkungsvoll halten kann. Und genau das war der Fokus des Workshops, aus dem ich für mich sehr viel mitnehmen konnte.“

Der Workshop zeigte zudem neben allem inhaltlichen Lernzuwachs sehr eindrucksvoll, wie gewinnbringend Lernen über Jahrgänge und Schulformen hinweg sein kann. Die Angelaschüler:innen konnten wichtige Kompetenzen erwerben, die im Schulalltag oft nur am Rande thematisiert werden, während zugleich eine Kooperation auf Augenhöhe  zwischen Schüler:innen beider Schulen initiiert wurde.

Kuchenaktion in der Tageswohnung

Am 2. Juni hat der WPK Sozialgenial die Besucher:innen der Tageswohnung an der Bramscher Straße mit selbstgebackenem Kuchen überrascht. Die Wohnungslosen und auch die Mitarbeiter:innen freuten sich über den Besuch der Delegation unseres Kurses. Beim Austeilen und Essen der leckeren Käsekuchen, Fantakuchen, Erdbeerkuchen und des passenden Kaffees ergaben sich viele nette Gespräche.

Die Idee zu dieser Aktion ist entstanden auf dem BNE-Seminar „nachhaltig zusammen leben“ der gesamten Sozialgenial-Gruppe im Haus Ohrbeck. Im Februar – also zur Halbzeit – haben wir am Samstag mit Josef Könning unsere Erfahrungen, Begegnungen, unsere Arbeit auf dem Hintergrund der SDGs, den 17 Nachhaltigkeitszielen reflektiert: z.B. den Alternativen Stadtrundgang zu den Aufenthalts- und Schlafstätten der Wohnungslosen, die Spiel- und Back-Nachmittage im Seniorenzentrum ST. Franziskus, den Besuch der Horst-Koesling-Schule und des Mehrgenerationenhauses, den Rundgang auf den Spuren jüdischer Familien, die Begegnung mit den Gehör-eingeschränkten Mitarbeiter:innen in den Werkstätten des Karl-Luhmann-Heims, dem Stadtrundgang OS-postkolonial, dem Gespräch mit einem Gefängnisseelsorger und auch mit SOLWODI.

Beim Blick in die Zukunft und mögliche Konsequenzen für uns erarbeiteten die einzelnen Gruppen u.a. konkrete Projektideen, von denen diese Kuchenaktion als erste in die Tat umgesetzt wurde.

Orientierung für die Zukunft: Rudel-BO im 12. Jahrgang

Wie geht es nach dem Abitur weiter? Studium, Ausbildung, Auslandsaufenthalt oder vielleicht erst einmal ein Orientierungsjahr? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler:innen des 12. Jahrgangs im Rahmen der diesjährigen Rudel-Berufsorientierung (Rudel-BO) an der Angelaschule.

Das Besondere an diesem Format: Die Teilnehmenden konnten sich ihr individuelles Programm aus verschiedenen Angeboten selbst zusammenstellen und so genau die Themen auswählen, die für ihre persönliche Zukunftsplanung besonders interessant sind.

Zur Auswahl standen zahlreiche Workshops und Informationsveranstaltungen. Dabei konnten die Schüler:innen unter anderem Einblicke in die Studienfinanzierung erhalten, mehr über das Fach Psychologie erfahren oder sich mit Lernstrategien und Zeitmanagement im Studium beschäftigen. Weitere Angebote informierten über Wirtschaftswissenschaften, das Lehramtsstudium sowie Rechtswissenschaften. Auch Möglichkeiten zur Überbrückung der Zeit nach dem Abitur – beispielsweise durch Freiwilligendienste oder andere Orientierungsangebote – wurden vorgestellt.

Die vielfältigen Programmpunkte boten nicht nur fachliche Informationen, sondern auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen, mit Expert:innen ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven kennenzulernen. So konnten die Schüler:innen ihre Vorstellungen von Studium und Beruf schärfen und wertvolle Impulse für ihre weitere Planung mitnehmen.

Das Fazit der Veranstaltung fällt durchweg positiv aus: Die Rudel-BO bot für alle Teilnehmenden einen echten Mehrwert.

Die Angelaschule bedankt sich herzlich bei allen Referent:innen, die mit ihren Beiträgen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Süße Leckereien für Kamerun

Mit großem Engagement, viel Kreativität und jeder Menge Einsatzbereitschaft haben die vier 6. Klassen in den vergangenen Wochen an der Solibrot-Aktion für Kamerun teilgenommen. Ziel der Aktion war es, durch den Verkauf von selbstgemachten Leckereien Spenden für Menschen in Kamerun zu sammeln – und das mit großem Erfolg!

Den Anstoß für diese Solibrot-Aktion gab die Veranstaltung „Rucky Rucksack“ mit Frau Tüllinghoff. Melchior aus Kamerun berichtete den Schüler:innen der 6. Klassen von seinem Leben und dem Alltag vieler Jugendlicher in seinem Heimatland. Dabei erfuhren sie, dass nicht alle Jugendlichen in Kamerun die Möglichkeit haben, eine Ausbildung zu machen oder eine Schule zu besuchen. Beeindruckt von diesen Einblicken beschlossen die Klassen, selbst aktiv zu werden und Spenden für das Misereor-Projekt zu sammeln, das Jugendlichen in Kamerun eine Ausbildung ermöglicht.

Ob Muffins, Kuchen, Donuts oder bunte Süßigkeitentüten – die Schüler:innen zeigten viel Einsatz beim Backen, Organisieren und Verkaufen. In den Pausen wurden die selbstgemachten Produkte angeboten und fanden großen Anklang bei Mitschüler:innen, und Lehrkräften.

Dank des hervorragenden Engagements aller Beteiligten konnte die beeindruckende Summe von 453,65 Euro eingenommen werden. Dieser Betrag wird nun vollständig an die Solibrot-Aktion Kamerun gespendet und unterstützt dort wichtige Projekte für Kinder und Familien.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben – sei es durch Spenden, viele Stunden in der Küche, die Organisation oder den Verkauf. Wir sind stolz auf dieses großartige Ergebnis und freuen uns, dass wir mit unserer Aktion einen Beitrag für Menschen in Kamerun leisten können!

Elftklässler für eine Woche Unternehmer

In der Woche vom 01. bis 05.Juni fand das Management Information Game statt, ein Planspiel des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft.

Schüler:innen des 11. Jahrgangs waren in die Rolle von Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern geschlüpft, um einerseits ein Produkt – nach Wahl der Gruppe einen Grill – zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, andererseits aber auch das zugehörige Unternehmen über zwei Geschäftsjahre zu führen. Abschließend mit Marketingpräsentationen und einer simulierten Jahreshauptversammlung, wie jedes börsengängige Unternehmen sie abhalten muss, gestaltete sich die Woche für alle Beteiligten arbeitsintensiv, aber höchst erfolgreich.

Die Schüler:innen sind sich einig, in dieser Zeit nicht nur einen vertieften Einblick in wirtschaftliche Prozesse gewonnen und eine erfreuliches Teamgefühl erlebt zu haben, sondern auch einen wichtigen Schritt hinsichtlich ihrer persönlichen Entwicklung gegangen zu sein.

Ein herzlicher Dank gilt allen Firmen und Unternehmen, die finanziell und/oder inhaltlich unterstützt haben:

  • Spiekermann & CO AG
  • Piepenbrock Service GmbH + Co. KG
  • Vereinigte Volksbank Osnabrück Bramgau Wittlage
  • L&T Lengermann und Trieschmann
  • Bauunternehmen Gebr. Echterhoff GmbH & Co. KG
  • Prowind GmbH
  • Klöker & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH
  • Q1 Energie AG
  • Felix Schoeller & Co. KG

Kreativität an allen Wänden

Es ist fast schon Tradition: Unsere Kunst-Leistungskurse setzen zum Abschluss ihrer Schulzeit besondere Akzente – sichtbar, lebendig und voller Ideen. Der aktuelle Abiturjahrgang hat, abgestimmt auf Orte und Fachbereiche, die Schule in eine kleine Entdeckungsreise verwandelt: Ein Basketballer in stilechten „Abiletten“ begrüßt alle auf dem Weg zu den Sportumkleiden, kleine Echsen und Kolibris beleben die Naturwissenschaften, und Vögelchen, Mäuschen sowie Schmetterlinge weisen den Weg zu den Kunsträumen. Unterwegs streifen sie eine ganze Bildergalerie, um dann am neuen „Elfenbogen“ in Richtung der Erdkunderäume zu entschweben.

Neben den tollen Ergebnissen ist besonders das hohe Engagement der Künstlerinnen und Künstler hervorzuheben: Selbst an den Mottotagen – teils als Farben oder als „lebende van Goghs“ verkleidet – und noch nach den Abiturprüfungen arbeiteten sie in ihrer Freizeit unermüdlich an ihren Wandprojekten.

Das ist großartig und schafft bleibende Erinnerungen an einen tollen Jahrgang!

Sänd & Stränd Vol. 5: Angela meets Schmetterschlag

Beachvolleyballturnier des Jahrgangs 11 – Sonne, Spaß und spannende Matches

Bei sommerlichen Temperaturen von rund 25 Grad und strahlendem Sonnenschein nahm der Jahrgang 11 mit insgesamt fünf gemischten Teams an dem diesjährigen Beachvolleyballturnier teil. Die Bedingungen hätten kaum besser sein können und sorgten für eine rundum gelungene sportliche Veranstaltung.

Auf dem Spielfeld lieferten sich die Teams zahlreiche packende und zugleich faire Spiele. Dabei zeigte sich, dass alle Mannschaften auf einem hohen Niveau agierten und mit großem Einsatz um jeden Punkt kämpften. Besonders hervorzuheben ist die Klasse 11e, die nicht nur spielerisch überzeugte, sondern auch durch ihre lautstarke und motivierende Unterstützung vom Spielfeldrand für eine tolle Atmosphäre sorgte.

Am Ende des Turniers konnte sich die 11b erfolgreich durchsetzen und sich den Turniersieg sichern. Doch unabhängig von der Platzierung stand vor allem der gemeinsame Sport und der Teamgeist im Mittelpunkt. Alle Teams präsentierten sich stark und trugen zu einem gelungenen Turnier bei.

Dank eines reibungslosen Ablaufs und der durchweg positiven Stimmung bleibt das Turnier allen Beteiligten in bester Erinnerung. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist daher bereits jetzt groß, wenn es zum 6. Mal heißt heißt: Sänd & Stränd: Angela meets Schmetterschlag.

Ein besonderer Dank der Fachschaft Sport gilt allen beteiligten Schüler:innen sowie allen Unterstützer:innen, die dieses Turnier möglich gemacht und zu seinem Erfolg beigetragen haben.

Die BALUs nehmen Abschied

Ein Gruß der Grundschule aus der Dodesheide erreichte unsere diesjährigen BALUs:

„Am Freitag, den 29.05.2026 waren sie nochmal da: Unsere BALUs, die uns seit 2 Jahren begleitet haben.

DANKE für so viele, tolle Aktionen, Unternehmungen und Feste!

Nun sagen auch die BALUs „Au revoir“ zu Andrea Tüllinghoff, die das Projekt seit vielen Jahren von der Angela-Schule betreut hat.

DANKE DANKE DANKE!“

Wir freuen uns über diese Anerkennung und wertschätzende Zusammenarbeit!

Museumskoffer zu modernen Propheten

Im Religionsunterricht haben wir eine Ersatzarbeit in Form eines Museumskoffers zum Thema „Moderne Propheten“ gestaltet.

Wir haben uns mit Menschen beschäftigt, die sich heute für Gerechtigkeit, Frieden und andere wichtige Werte einsetzen. Im Koffer waren verschiedene Texte, Bilder und Aufgaben, mit denen wir gearbeitet haben. Wir mussten viel selbst lesen, nachdenken und unsere eigenen Ideen aufschreiben. Dabei haben wir gelernt, was moderne Propheten sind und warum sie heute noch wichtig sind.

Die Arbeit war abwechslungsreich, kreativ und ganz anders als normaler Unterricht.

Einblicke in investigativen Journalismus

Freie Journalistin zu Gast an der Angelaschule

Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai besuchte die freie Journalistin Frau Dr. März im Rahmen der bundesweiten Initiative „Journalismus macht Schule“ die Klasse 11A und gab den Schüler:innen spannende Einblicke in ihre Arbeit.

Als investigative Journalistin mit Schwerpunkt auf medizinischen Themen berichtete sie aus ihrem Berufsalltag und erklärte, wie aufwendig gründliche Recherche und Quellenprüfung sein können. Besonders deutlich wurde dabei, welche Verantwortung Journalist:innen im Umgang mit sensiblen Informationen tragen.

Ein wichtiger Schwerpunkt ihres Vortrags war die Bedeutung des Grundgesetzes und der Pressefreiheit für eine demokratische Gesellschaft. Gleichzeitig betonte Frau Dr. März zentrale journalistische Grundsätze wie Wahrhaftigkeit, sorgfältige Recherche und die Achtung der Menschenwürde.

Auch der Einfluss Künstlicher Intelligenz auf den Journalismus wurde thematisiert. Gemeinsam diskutierten die Schüler:innen Chancen und Herausforderungen von KI – etwa bei Recherche, Informationsverarbeitung und der Glaubwürdigkeit von Medieninhalten in Zukunft.

Zum Abschluss ging Frau Dr. März auf die weltweite Entwicklung der Pressefreiheit ein und machte deutlich, dass unabhängiger Journalismus keine Selbstverständlichkeit ist. Der Besuch bot den Schüler:innen eine wertvolle Gelegenheit, Journalismus aus erster Hand kennenzulernen und über die Bedeutung freier Medien nachzudenken. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Dr. März für ihren Besuch.