Hannover, 18.03.2026: Filmgala des Inklusiven Schülerfilmfestes „Ganz schön anders“ im Astor Kino mit dem Thema „ganz schön unfair“
Direkt vor den Osterferien wurde es für den Wahlpflichtkurs „Kunst am iPad“ noch mal richtig spannend. Der gesamte Kurs folgte der Einladung zur Filmgala nach Hannover. Anlass war die Preisverleihung zum niedersächsischen Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“. Die Gruppe der Angelaschule gehört mit zu den besten zwölf Teams im Land, die zum diesjährigen Motto „ganz schön un(fair)“ Filme einreichten.
Der von den Achtklässlerinnen über ein halbes Schuljahr produzierte Animationsfilm „Das Einhornrennen“ überzeugte die Profi-Filmjury nicht nur durch die aufwendige Gestaltung und das durchdachte Sounddesign, sondern besonders auch durch die inhaltliche Aussage, mit der ein Zeichen für echten Zusammenhalt gesetzt wird.
Auf ganz besondere Weise galoppierten dann die Einhörner vor circa 500 Zuschauern über die XXL-Leinwand des Astor Grand Cinema. Ein fulminanter Augenblick, an dem sich ein kurzes Interview auf der Bühne anschloss. So waren sich am Ende alle Angelanerinnen einig, auch wenn der Hauptpreis zum Filmpark Babelsberg in Berlin an eine andere Filmcrew ging, doch ein Teil eines großartigen Events gewesen zu sein.
Biologiekurse besuchen das Schülerlabor der Universität Osnabrück
Wie lassen sich Täter mithilfe moderner Gentechnik überführen – selbst dann, wenn die Tat schon mehrere Jahrzehnte zurückliegt? Mit genau dieser Fragestellung im Gepäck starteten die beiden Biologiekurse auf erhöhtem Niveau von Herrn Berstermann und Herrn Huesmann am 19.03. zu einem besonderen Unterrichtstag im Schülerlabor Explain-OS der Universität Osnabrück.
Zu Beginn erhielten die Schüler:innen durch einen anschaulichen Film eine Einführung in die Geschichte der Kriminalistik. Dabei wurde eindrucksvoll gezeigt, wie sich die Methoden der Verbrechensaufklärung im Laufe der Zeit entwickelt haben und insbesondere, wie moderne Gentechnik heute sogar dabei helfen kann, sogenannte Cold Cases, also jahrzehntealte ungeklärte Mordfälle, nachträglich aufzuklären.
Im Anschluss daran erwartete die Kurse ein spannender und zugleich lehrreicher Vormittag rund um aktuelle gentechnische Labormethoden. Die Schüler:innen arbeiteten wie echte Forensiker:innen: Sie untersuchten verschiedene DNA-Proben mit dem Ziel, durch deren Analyse einen Täter zu identifizieren.
Dazu wurden die Proben zunächst mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) vervielfältigt. Anschließend kam die Agarose-Gelelektrophorese zum Einsatz, um die DNA-Fragmente voneinander zu trennen, mithilfe fluoreszierender Farbstoffe sichtbar zu machen und miteinander zu vergleichen.
Schritt für Schritt konnten die Schüler:innen so nachvollziehen, wie genetische Fingerabdrücke entstehen und wie sie in der Praxis zur Aufklärung von Verbrechen genutzt werden. Besonders interessant war dabei, selbst im Labor zu arbeiten, Pipetten zu bedienen und die Ergebnisse eigenständig auszuwerten.
Der Besuch bot nicht nur spannende Einblicke in die Welt der Molekularbiologie, sondern auch die Möglichkeit, echte Labor- und Universitätsluft zu schnuppern. Es war eine tolle Möglichkeit, die theoretischen Inhalte aus dem Unterricht nun praktisch anzuwenden und dabei einen authentischen Eindruck von wissenschaftlichem Arbeiten zu gewinnen.
Schüler:innen der Klassen 8d und 8c besuchten kuez vor den Osterferien in Begleitung von Frau Blaschke und Frau Riehemann das Senioren- und Pflegezentrum SenVital in Haste. Dort lasen sie den Bewohner:innen Frühlingstexte vor und überreichten selbst gebastelte Osterhasen, die mit Unterstützung der Klasse 8b entstanden waren.
Viele der Gedichte und Geschichten, so Goethes „Osterspaziergang“, Mörikes „Er ist’s“ oder auch Auszüge aus der „Häschenschule“ erweckten Erinnerungen an die eigene Schulzeit der Senior:innen, in der sie die Texte auswendig lernen mussten, sodass sie diese zum Teil sogar noch mitsprechen konnten. Neben den Vorlesebeiträgen entwickelten sich aber auch zahlreiche Gespräche zwischen den Bewohner:innen und den Achtklässle:rinnen, in denen Erfahrungen ausgetauscht und persönliche Geschichten erzählt wurden. Die große Dankbarkeit der älteren Herrschaften war ebenso spürbar wie die sichtbare Berührtheit auf Seiten der Jugendlichen.
Der Besuch im SenVital gezeigt, wie bereichernd der Austausch zwischen den Generationen sein kann und wie viel Freude man mit wenig Aufwand bereiten kann. Annekatrin Teschner, Leiterin des Sozial-Kulturellen Dienstes im SenVital, betonte, dass eine Wiederholung der Aktion sehr deutlich erwünscht ist. Alles in allem eine gelungene Kooperation der Klassen 8b, 8c und 8d.
Auch in diesem Jahr feierten die Abiturientinnen und Abiturienten vor Beginn der Prüfungen einen Segnungsgottesdienst in der Klosterkirche. Mit dem Lied von Mark Forster „Wir sind groß“ und der Zusage Jesu aus dem Johannesevangelium „Euer Herz lasse sich nicht beunruhigen“ geht es nun in die Prüfungszeit. Durch diese möge der Segen Gottes die 115 Schüler:innen des Jahrgangs 13 genauso hindurchtragen wie die gute Gemeinschaft ihres Jahrgangs. Als die Abiturient:innen einander zum Segen die Hände auf die Schultern legten, wurde spürbar: Hier geht niemand allein.
Musikalisch gab es ein vom Musik-LK ausgewähltes Potpourri von Schulgottesdienst-Lieblingsliedern der letzten neun Jahre. Ein kleiner Jahrgangschor unterstützte den Gesang, begleitet von Frau Pfeifer am Klavier. Am Ende bekamen alle einen ErmuTiger (wahlweise eine ErmuTigerin), der in den kommenden Wochen seinem Namen gerecht werden soll.
Auch die jüngsten Angelaner:innen drücken den ältesten die Daumen: Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 haben 115 Marienkäfer gebastelt und mit Namen (ihren eigenen und denen der Abiturient:innen) und individuellen Grüßen beschriftet. Die Schulgemeinschaft schließt sich all diesen guten Wünschen an: Gutes Gelingen, lieber Jahrgang 13, für das Abi 2026!
Exploring Shakespeare with Prof. Kullmann (FB7, Anglistik, Universität Osnabrück)
On Monday, March 16th, 2026, Prof. Thomas Kullmann, a well-known Shakespeare expert from Osnabrück University, visited our Q1 advanced English course (with Ms Zaksek and Mrs Conrad). Since our topic this term was Macbeth, we analysed a prepared excerpt together, focusing on language and stylistic devices. Prof. Kullmann explained clearly, shared insights from his academic research, and offered glimpses into Shakespeare’s life. We asked our prepared questions, and his detailed answers were eye-opening. He also introduced his recently published novel Am Not I Your Katherine, based on a real-life person connected to Shakespeare and presenting his own interpretation. The engaging session deepened our understanding of Shakespeare’s works and showed that careful rereading always reveals new perspectives. We hope to see him again in the future.
Der Politik-Wirtschaft-Leistungskurs des Jahrgangs 12 der Angelaschule Osnabrück begrüßte kürzlich den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Matthias Seestern-Pauly.
Er war von 2017 bis 2025 für die Freie Demokratische Partei Mitglied des Deutschen Bundestages und berichtete den Schüler:innen über seine Erfahrungen und Aufgaben in der Bundespolitik. Zu Beginn gab er einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Bundestagsabgeordneten.
Im anschließenden Gespräch diskutierten die Schüler:innen mit ihm über verschiedene aktuelle politische Themen. Dazu gehörte unter anderem die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und verschiedene Modelle ihrer Ausgestaltung. Ferner ging es um die aktuelle wirtschaftliche Lage Deutschlands sowie mögliche politische Maßnahmen zur Stärkung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. In diesem Zusammenhang wurde auch über die Haushaltspolitik, staatliche Ausgaben und mögliche Einsparpotenziale gesprochen.
Großes Interesse zeigten die Schüler:innen zudem an parteipolitischen Fragen. Matthias Seestern-Pauly erläuterte seine Einschätzung zu den Herausforderungen der FDP auf Bundesebene sowie zum Ausscheiden der Liberalen aus dem baden-württembergischen Landtag.
Auch europapolitische Fragen wurden aufgegriffen. So diskutierten die Teilnehmenden über die Idee einer europäischen Armee und welche Chancen und Herausforderungen mit einer stärkeren sicherheitspolitischen Zusammenarbeit in Europa verbunden wären.
Wir bedanken uns herzlich für den offenen und authentischen Austausch.
Stammtischparolen begegnen uns oft unerwartet und überrumpeln uns in Situationen, in den wir nicht mit ihnen rechnen. Oft ist man perplex und erst hinterher fallen einem gute Reaktionsmöglichkeiten ein.
An der Angelaschule fand in den vergangenen vier Wochen ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen in den 10. Klassen statt. Referent war Alexander Oldiges von den Freiwilligen Sozialen Diensten im Bistum Münster.
An vier aufeinanderfolgenden Freitagen arbeitete er jeweils vier Stunden intensiv mit einer der Klassen. Ziel des Trainings war es, die Schüler:innen darin zu stärken, diskriminierenden oder vereinfachenden Parolen im Alltag sachlich und selbstbewusst zu begegnen. In abwechslungsreichen Übungen und Gesprächen wurde gemeinsam erarbeitet, wie Argumente aufgebaut werden und wie man in schwierigen Gesprächssituationen ruhig und respektvoll bleiben kann. Besonders wertvoll war dabei der offene Austausch über eigene Erfahrungen und Meinungen.
Die Schüler:innen nahmen das Angebot sehr positiv auf und beteiligten sich engagiert an den Diskussionen. Dies lag nicht zuletzt an der offenen, sympathischen und motivierenden Art von Herrn Oldiges, der schnell einen guten Zugang zu den Klassen fand.
Finanziert wurde die Veranstaltung von der Volksbank-Stiftung „respekt plus“ für mehr Miteinander.
Unter dem Motto „Entdecke die Angela“ öffnete unsere Schule am Mittwoch ihre Türen für zahlreiche interessierte Besucher:innen. Zwar zeigte sich das Wetter mit grauen Wolken und Regen nicht von seiner besten Seite, doch im Inneren der Schule herrschte eine umso herzlichere und lebendigere Atmosphäre. Viele Eindrücke davon finden sich in unserer Galerie.
Viele Kinder nahmen am Schnupperunterricht teil und konnten dabei erste Eindrücke vom Lernen an unserer Schule gewinnen. Während die zukünftigen Fünftklässler:innen aktiv am Unterricht teilnahmen, wurden ihre Eltern vom Jahrgang 12 bestens mit Kaffee und Kuchen versorgt. Außerdem stellten sich die zukünftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Frau Riehemann, Frau Sommer, Herr Bodde und Frau Kassenbrock vor.
In der Pausenhalle präsentierten sich zahlreiche Gruppen und Initiativen der Schulgemeinschaft mit Informationsständen. Unter anderem konnten sich die Gäste über die Arbeit des Fördervereins, der Elternvertretung, der Schulsozialarbeit sowie des Beratungsteams informieren. Auch Projekte und Arbeitsgemeinschaften wie Bewegte Schule, die Unsere-Welt-AG oder die Fair-Trade-School stellten sich vor und luden zu Gesprächen ein.
Im gesamten Schulgebäude gab es viel zu entdecken und auszuprobieren. In Klassenräumen, Fluren und Fachräumen warteten vielfältige Mitmachaktionen auf die kleinen und großen Besucher:innen. Auf dem Ruder-Ergometer konnten sportliche Gäste ihre Kräfte testen, während in Physik und Chemie spannende Experimente zum Staunen einluden. In anderen Räumen wurde an Nähmaschinen genäht, in den Kunsträumen gebastelt oder beim Schulsanitätsdienst das Anlegen von Verbänden geübt. Die Akrobatik-AG zeigte ihr Können und lud zum Mitturnen ein, und im Computerraum konnten Interessierte erste Schritte im Programmieren ausprobieren.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Im Englischraum gab es eine gemütliche Teestation, bei den Französischkursen dufteten frisch zubereitete Crêpes, und die Oberstufe versorgte die Gäste mit Kaffee und Gebäck.
Für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sorgten mehrere musikalische und künstlerische Beiträge. Die Bläserklassen begeisterten mit schwungvollen Auftritten, der Lateinkurs präsentierte ein unterhaltsames Theaterstück, und der Unterstufenchor lud mit fröhlichen Mitmachliedern zum Mitsingen ein.
Trotz des regnerischen Wetters war die Stimmung durchweg positiv. Viele Gespräche, neugierige Fragen und strahlende Gesichter zeigten, dass der Tag für alle Beteiligten ein gelungenes Erlebnis war. Besonders schön war es zu sehen, wie viel Freude die Kinder beim Entdecken der Schule hatten – vielleicht waren darunter schon einige zukünftige Angelanerinnen und Angelaner?
Am Dienstag, dem 10. März 2026, nahm Luis Kohkemper aus der Klasse 9d für die Angelaschule an der Landesqualifikation des Wettbewerbs Jugend debattiert teil. Nachdem er sich zuvor im Regionalfinale an der IGS Eversburg durchgesetzt hatte, durfte er sich nun mit den besten Debattierenden aus Niedersachsen messen.
In der Landesqualifikation absolvierte Luis zwei Debattenrunden zu Themen, auf die sich die Teilnehmenden im Vorfeld vorbereiten konnten. Diskutiert wurde die Frage, ob ein verpflichtendes Politikpraktikum für Schülerinnen und Schüler eingeführt werden sollte. In einer zweiten Debatte ging es darum, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk künftig mehr Randsportereignisse im Fernsehen übertragen sollte.
Eine besondere Herausforderung des Wettbewerbs besteht darin, dass die konkrete Debattierrolle – also Pro 1, Pro 2, Contra 1 oder Contra 2 – erst kurz vor Beginn der Debatte ausgelost und bekanntgegeben wird. Dadurch müssen die Teilnehmenden flexibel argumentieren und sich schnell auf ihre jeweilige Position einstellen.
Luis stellte sich dieser Aufgabe mit großem Engagement und überzeugte mit einer sachlichen und strukturierten Argumentation. Für den Einzug in das Landesfinale reichte es diesmal zwar nicht, dennoch kann er sehr stolz auf seine Leistung sein. Das Landesfinale fand anschließend im Sitzungssaal des Niedersächsischer Landtag statt.
Vorbereitet hatte sich Luis im Wahlpflichtkurs Debattieren, in dem regelmäßig Argumentation, Recherche und freies Sprechen trainiert werden. Seine Teilnahme an der Landesqualifikation ist daher auch ein schöner Erfolg für die engagierte Arbeit in diesem Kurs.
Wir gratulieren Luis herzlich zu seinem starken Auftritt und freuen uns über die erfolgreiche Vertretung unserer Schule beim Wettbewerb.
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