Titus Schwegmann, Julian Reil und Florian Waschki (Jahrgang 13) haben beim Landeswettbewerb Jugend forscht in Clausthal-Zellerfeld einen beeindruckenden Erfolg erzielt. Mit ihrem selbstgebauten Spektrographen sicherten sie sich den 2. Platz in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften und konnten zusätzlich den Sonderpreis des Kultusministeriums entgegennehmen.
Ihr Forschungsprojekt beschäftigte sich mit der Beobachtung und Analyse von Sternen und Planeten mithilfe eines selbst konstruierten Spektrographen. Dabei bestand die Herausforderung vor allem darin, das vom Teleskop im Klostergarten gesammelte Sternenlicht in die nur etwa haarbreite Glasfaser des Spektrographen zu bekommen. Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der technischen Umsetzung und der wissenschaftlichen Präzision ihrer Arbeit.
Die gesamte Schulgemeinschaft der Angelaschule gratuliert den drei Nachwuchsforschern herzlich zu diesem großartigen Erfolg!
Auch in diesem Jahr nahmen die Schüler:innen des Jahrgangs 10 mit ihren Erdkundelehrkräften Frau Köster und Herr Braun am Wettbewerb DIERCKE Wissen teil.
In verschiedenen Kategorien wie „Deutschland“, „Europa“, „Welt“ und „Allgemeine Geographie“ stellten die Schüler:innen ihr Wissen unter Beweis. Neben dem klassischen Topographiewissen waren die Teilnehmer:innen auch gefordert, Fachbegriffe und Konzepte zum Vulkanismus, zur Klimatologie oder zu Vegetationszonen zu erklären. Außerdem galt es, knifflige Kartenaufgaben zu lösen. Wo liegen zum Beispiel ausgewählte Nationalparks in Deutschland? Sind die Menschen in Finnland oder Deutschland glücklicher? Liegt Gotland in der Nord- oder in der Ostsee?
Als Klassensieger:innen konnten sich Steffen Bergmann (10a), Thorben Sonneck (10b) Friederike Baumeister (10c) und Nils Hörnschemeyer (10d) für das Schulfinale qualifizieren. Hier konnte sich dann Nils Hörnschemeyer als Schulsieger durchsetzen. Alle Teilnehmenden erhielten eine Urkunde und Nils bekam zusätzlich ein kleines Präsent der Erdkundefachschaft überreicht.
Im Anschluss der Siegerehrung war Nils direkt wieder gefordert und vertrat unsere Schule auf der Landesebene. Sein Fragebogen wurde eingeschickt und wir warten auf das Ergebnis. Sollte er sich dort unter den besten 25 des Landes Niedersachsen platzieren, qualifiziert er sich für das große Finale, das in Braunschweig stattfinden wird.
Jede:r unserer Fünftklässler:innen hat für jeweils einen Schüler oder eine Schülerin des Jahrgangs 13 ein persönliches Kleeblatt gestaltet. Bei so vielen Glücksbringern kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.
Am Dienstag, 25.03.2025 fand am Graf-Stauffenberg-Gymnasium die Osnabrücker Matheolympiade statt.
Bei diesem jährlich an wechselnden Schulen stattfindenden Wettbewerb messen sich Schüler:innen aus den Gymnasien und Gesamtschulen der Region in mathematischen Knobelaufgaben.
Die Angelaschule war mit drei Teams, bestehend aus jeweils vier mathematikbegeisterten Schüler:innen, vertreten und konnte dabei erfreuliche Erfolge erzielen.
Besonders großartig ist der Erfolg des Teams aus dem Jahrgang 6, das den ersten Preis in ihrer Altersklasse gewann. Mit viel Engagement, logischem Denken und Teamgeist meisterten sie die anspruchsvollen Aufgaben (und einen Sportparcours, denn auch das war neben dem Denksport eine Disziplin) und setzten sich gegen die starke Konkurrenz durch. Ein toller Erfolg, der ihre mathematische Leistungsfähigkeit unterstreicht. Herzlichen Glückwunsch an das Team „Die Mathefüchse“ mit Ellen Schmiemann, Luisa Horstmann, Ben Spratte und Felix Meyerrose (von links nach rechts).
Auch die anderen beiden Teams unserer Schule („Die Bruch-π-loten“ und „Name nicht definiert“) zeigten eine starke Leistung und stellten ihr Können unter Beweis. Dabei lieferten sich Bennet Kopka, Anna Brünger, Mats Keisker, Justus Tinnefeld, Max Wöstmann, Michaela Heddergott und Jonas Burmeister spannende Wettbewerbe mit den Teams der anderen Schulen aus Osnabrück und dem Osnabrücker Land und bewiesen dabei Durchhaltevermögen und mathematisches Geschick.
Am 26. März 2025 war es endlich so weit: Unsere Gruppe von 34 Schüler:innen, begleitet von Frau Bielevelt und Frau Witte, brach früh am Morgen zu einem Schüleraustausch nach Angers auf. Nach einer entspannten Fahrt kamen wir gegen 19:00 Uhr in unserer französischen Partnerstadt an und wurden herzlich von den Gastfamilien empfangen. Die Freude war groß, denn die Schüler:innen kannten sich bereits vom Gegenbesuch im November und haben nun die Gelegenheit, den Alltag in einer französischen Gastfamilie und auf dem Collège kennenzulernen.
Am nächsten Morgen, dem 27. März, starteten wir mit einem französischen Frühstück, das uns die erste Kostprobe der französischen Küche bot. Anschließend erkundeten die Schüler:innen die Schule, bevor wir am Nachmittag die Fabrik Giffard besichtigten, die unter anderem für ihre leckeren Sirupe bekannt ist. Hier durften die Schüler:innen verschiedene Sorten probieren und viel über die Herstellung erfahren.
Am Freitag, den 28. März, ging es dann zur Halbinsel Le Croisic. Trotz des etwas kühlen Wetters ließen wir uns die gute Laune nicht verderben. Wir besuchten das Océarium, ein Aquarium, und schlenderten durch den kleinen Hafen. Anschließend stand die mittelalterliche Stadt Guérande auf dem Programm, die für ihre Salzgewinnung berühmt ist.
Die ersten Tage in Angers waren voller neuer Eindrücke und Erlebnisse, und wir freuen uns auf die weiteren Abenteuer, die noch auf uns warten. Wir werden z.B. in der kommenden Woche die Stadt Angers besichtigen und am Unterricht der französischen Austauschpartner teilnehmen.
Viele liebe Grüße an alle Daheimgebliebenen in Osnabrück!
Städtebotschafter aus Angers und Derby und berufliche Orientierung in einer Doppelstunde – wie passt das zusammen? Ganz einfach: Die beiden Städtebotschafter Nathan Macé aus Angers und Jason Dierker aus Derby waren im Rahmen der beruflichen Orientierung in der Klasse 11D zu Gast.
In einem kurzweiligen Überblick brachten sie uns die beiden Partnerstädte Osnabrücks näher, womit Osnabrück in Deutschland in der Ausgestaltung der Partnerstädte ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Beispielsweise erfuhren wir, dass die erste Fabrik weltweit in Derby liegt und die Stadt heute noch industriell geprägt ist. Neben einem Überblick über die Städte, ging es auch um die Möglichkeiten zu studieren. In diesem Zuge kam unter anderem die Frage auf, ob man zum Beispiel in Frankreich auch ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren kann. Darüber hinaus wurden aber auch augenzwinkernd ein paar Unterschiede zwischen Deutschland, Frankreich und Großbritannien angesprochen, wie zum Beispiel die Mülltrennung. Abschließend thematisierten die beiden Städtebotschafter die Bedeutung Europas für uns gegenwärtig und vor allem Jason Dierker hob die Veränderungen hervor, die durch den Brexit entstanden sind.
Das war ein spannender und interessanter Einblick und hat Interesse auf mehr geweckt. Vielen Dank für euren Besuch.
Der Auszug aus dem Hotel Mama und der damit verbundene Einzug in das erste eigene Zuhause sind ein großer Schritt. Damit einhergehen viele Veränderungen, mit denen sich die Klasse 11D im Rahmen einer Doppelstunde unter dem Titel „Goodbye Hotel Mama – das erste eigene Zuhause“ beschäftigt hat. Zu Gast war Frau Dr. Stolle von der AOK.
Aspekte, mit denen sich die Schüler:innen beschäftigt haben, waren unter anderem, was für Kosten bei einem Umzug anfallen, welche monatlichen Kosten anfallen und wie hoch die laufenden Aufwendungen sowie welche Versicherungen wichtig sind. Und bei all den Kosten, die mit dem ersten eigenen Zuhause verbunden sind, durfte natürlich auch die Frage nicht fehlen, welche Möglichkeiten es für die finanzielle Unterstützung gibt. Nach den 90 Minuten hatten die Schüler:innen einen ersten Eindruck darüber, was bei einem Auszug und dem ersten eigenen Zuhause zu beachten ist.
Bis es so weit ist, dauert es vermutlich allerdings noch ein bisschen. In Deutschland lag 2023 das durchschnittliche Alter beim Auszug aus dem Elternhaus bei Frauen bei 23,1 Jahren und bei Männern bei 24,7 Jahren.
Zwischen all den Dingen, die sich in einer Schule Jahr für Jahr wiederholen, warten immer wieder auch Überraschungen: So haben wir im Advent 2024 Ja gesagt zu einer Anfrage, die Diözesanjugendpfarrer Maik Stenzel uns überbrachte: Wollen wir nicht mal an einem Sonntag einen Radiogottesdienst mit der Schulgemeinschaft in der Angelakirche feiern?
Bis der Ü-Wagen vorfuhr und es am 23. März tatsächlich zur Sendung kam, musste viel auf den Weg gebracht werden: Eine Projektgruppe von 12 interessierten Schüler:innen aus den Jahrgängen 5-12 entstand und beschäftigte sich in mehreren Treffen mit den Bibeltexten des dritten Fastensonntags. Ideen wurden gesammelt, Texte geschrieben und überlegt, wie wir unsere Schule im Radio vorstellen wollen. Auch die musikalische Gestaltung kam ins Rollen: So sollte der von Thomas Norrenbrock komponierte Angela-Song nicht fehlen, der uns seit der Gardaseefahrt begleitet. Und auch das gesungene Hochgebet in der musikalischen Fassung von Norbert Becker, das viele im Dom von Brescia sehr berührt hatte, sollte unbedingt vorkommen. Die Angela-Chor-AGs unter der Leitung von Gabi Sommer machten sich an die Arbeit und wurden später um einen Projektchor ergänzt, in dem auch Eltern und Lehrer:innen mitwirkten. Als alles in etwa stand, hieß es: Proben. Texte, Musik, alles musste radiotauglich werden. Und das heißt, auch die Zeit im Blick zu behalten. Obwohl wir gut vorbereitet waren, stieg bei der Generalprobe am 22. März die Spannung. Passt alles in die Sendezeit, die zwischen An- und Absage exakt 54 Minuten beträgt? Es passte ziemlich gut: Am Sonntag konnten wir mit minimalen Änderungen gegenüber dem Skript der Generalprobe (und das war immerhin schon die achte Fassung!) auf Sendung gehen.
Wir feierten einen bewegenden Gottesdienst, in dessen Zentrum die Exodus-Erzählung vom brennenden Dornbusch und das Gleichnis vom Feigenbaum, der vom Winzer eine zweite Chance bekommt, standen. Menschen, alte und junge, spürten in Wort und Musik, dass Liturgie eine große Kraft haben kann: Nicht nur die Besucher:innen in der Klosterkirche würdigten die Gestaltung mit Applaus. Wir hätten nie geglaubt, dass so viele Hörer:innen aus der Radiogemeinde von NDR Info, WDR 5 und RBB nach dem Gottesdienst in der Schule anrufen und sich über die jungen Stimmen und vor allem über den Chorgesang freuen.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die das Projekt mit ihrem Können und ihrer Zeit ermöglicht haben: Danke an Maik Stenzel für die Leitung der Liturgie und an Kimm Herlyn für die ökumenische Perspektive in der Predigt. Danke an alle Eltern, die die musikalische Gestaltung unterstützt haben, besonders an Martin Tigges an der Orgel. Danke an alle Kolleg:innen, die ebenfalls gesungen, telefoniert und (auch wichtig!) Kaffee gekocht haben. Danke besonders an die Schüler:innen, die sich auf das Radioabenteuer eingelassen haben: Ihr wart hervorragend! Danke schließlich an die Profis, die uns mit viel Wertschätzung im Vorfeld und am Wochenende vor Ort begleitet haben: an die Medienreferentin des Bistums, Ruth Beerbom, den Produktionsingenieur Matthias Fürstenberg und sein Team und an den Leiter der Redaktion Religion und Gesellschaft beim NDR, Florian Breitmeier.
Das Ja zu der Überraschungsfrage hat sich also gelohnt: Ein schönes Gemeinschaftswerk, das in der Schule Menschen verbunden und nach außen viele Menschen erfreut hat, ist entstanden. Für alle, die nochmal reinhören möchten, hier der Link. Weitere Fotoimpressionen des Gottesdienstes finden sich in unserer Galerie.
Wir, der Kunst-LK der Angelaschule, konnten im Februar die Möglichkeit nutzen, sowohl das Kunstprogramm der Universität als auch der Hochschule Osnabrück zu besuchen und verschiedene kreative Projekte sowie Ideen kennenzulernen.
Am 10. Februar haben wir nachmittags den „Rundgang“ des Instituts für Kunst/Kunstpädagogik besucht, wo unter anderem verschiedene Objekte, Gemälde, Druckgrafiken, Kurzfilme und Skizzenhefte ausgestellt wurden. Zudem konnten wir selbst durch die einzelnen Räume schlendern und die vielfältigen Techniken bewundern.
Zusätzlich haben sich alle Interessierten am 21. Februar nach Unterrichtsschluss in der Osnabrücker Skulptur-Galerie die Ausstellung „Schulterblick – Einblicke in den Designprozess“ angeschaut, wo der Studiengang Industrial Product Design studentische Entwürfe der einzelnen Semester gezeigt hat. Drei der Student:innen haben sich für uns Zeit genommen, uns herumgeführt und viele Dinge erläutert. Sie konnten uns außerdem viel Interessantes zum Prozess der Bewerbung und der Aufnahmeprüfung des Studiengangs an der Hochschule in Osnabrück erzählen.
Ausgestellt wurden sowohl Skizzen, Entwürfe, Plakate und Modelle als auch fertige Semesterabschlussarbeiten zum Beispiel in Form von besonderen Weckern und Drohnen.
Beide Ausstellungen waren sowohl vielfältig als auch interessant, weshalb wir Schüler:innen auch für den Weg nach dem Abitur viel daraus mitnehmen konnten. Fazit: es lohnt sich einen Blick über die Schulter zu werfen!
Als Zeichen des guten Miteinanders schenkte der Bläserchor Rulle dem Blasorchester der Angelaschule eine Schülertuba.
Fast alle Kinder und Jugendliche aus Rulle und Umgebung, die ein Blasinstrument lernen möchten, tun dies im Rahmen ihrer Schulausbildung, z. B. an der Angelaschule. Deshalb wurde die Schülertuba beim Bläserchor Rulle nicht mehr benötigt. Als der Bläserchor vom Bedarf der Angelaschule erfuhr, war es ihm ein Anliegen, die hervorragende Arbeit der Angelaschule mit der Schenkung der Tuba zu unterstützen. Was natürlich auch nicht ganz uneigennützig ist, denn schon seit Jahren profitiert der Bläserchor Rulle von gut ausgebildeten Musikern:innen, die sich erfolgreich ins Orchester einbringen.
So überreichten Marie Hune als 2. Vorsitzende und Jonah Wöstmann (beide früher im Angela Blasorchester) die Tuba an den ehemaligen Leiter des Blasorchesters Ekkehard Sauer. Stellvertretend für das Orchester nahmen Lilly und Theo die Tuba in Empfang.
Der Bläserchor Rulle wünscht viel Freude mit dem Instrument!
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